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„Keine Präferenz für ein Land“ : Salomonen sperren Küsten für alle ausländischen Kriegsschiffe

  • Aktualisiert am

Honiara, Hauptstadt der Salomonen Bild: imageBROKER / Michael Runkel

Nach der Abweisung eines Schiffes der amerikanischen Küstenwache haben die Salomonen angekündigt, dass ihre Küsten für Kriegsschiffe aller Länder gesperrt seien. Der Inselstaat hatte im April einen Sicherheitspakt mit China geschlossen.

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          Nach der Abweisung eines Schiffs der amerikanischen Küstenwache haben die Salomonen-Inseln in der Südsee verkündet, dass ihre Küsten für alle ausländischen Kriegsschiffe gesperrt sind. Das Verbot gelte für „alle Länder auf der Welt“, sagte ein Sprecher von Regierungschef Manasseh Sogavare am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. „Keine Präferenz für irgendein bestimmtes Land“, fügte er hinzu.

          Die Salomonen liegen südöstlich von Papua-Neuguinea und nordöstlich von Australien. Kürzlich war berichtet worden, dass einem Schiff der amerikanischen Küstenwache ein Einlaufen in einen Hafen des Inselstaats zum Auftanken untersagt worden war.

          Die Salomonen-Inseln haben sich in letzter Zeit China angenähert. Im April hatten die beiden Länder einen umstrittenen Sicherheitspakt unterzeichnet. Von anderen in der Region aktiven Staaten wird die Annäherung mit Argwohn betrachtet.

          Vor einer Woche hatte Sogavares Büro damit gedroht, westliche Reporter wegen „respektloser und erniedrigender“ Berichterstattung auszuweisen oder ihnen die Einreise zu verwehren. Es warf ausländischen Medien vor, sie wollten „einen Regimewechsel einfädeln“.

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