https://www.faz.net/-gpf-ou4w

Saddam Hussein : „Ich bin guter Dinge“

  • Aktualisiert am

Da ging es ihm noch wirklich gut: Saddam Hussein als Präsident Bild: dpa

Saddam Hussein, der sich in amerikanischer Haft befindet, hat einen Brief an seine Familie geschrieben, wie die Zeitschrift „Newsweek“ berichtet. Der „Feldmarschall“ läßt alle schön grüßen.

          1 Min.

          Der in amerikanischer Haft sitzende irakische ehemalige Präsident Saddam Hussein hat sich nach einem Medienbericht erstmals nach seiner Festnahme im Dezember mit einem Brief an seine Familie gewandt.

          Wie das amerikanische Magazin „Newsweek“ am Dienstag berichtete, war der Brief an Saddams älteste Tochter gerichtet, die in Jordanien lebt. Sie habe das in weiten Passagen zensierte Schriftstück erhalten, nachdem Rotkreuz-Mitarbeiter den Gefangenen im Februar besucht hätten. Einer der Anwälte der Familie Saddams habe dem Magazin den Brief gezeigt.

          In dem offenbar von Saddam handschriftlich verfassten Brief heißt es: „Im Namen Gottes, des Gnädigen, an meine kleine und meine große Familie. Ich bin guter Dinge, dank der Größe Gottes. Und grüße alle von mir.“

          Ein Anwalt der Familie legte „Newsweek“ auch eine Gefangenen-Karteikarte von Saddam vor, die offenbar von diesem unterzeichnet wurde. Auf der Karte ist unter der Rubrik Beschäftigung „Präsident der Republik Irak“ und als Rang Saddams „Feldmarschall“ aufgeführt.

          Die Vereinigten Staaten hatten Saddam im Dezember in einem Erdversteck nahe seiner Heimatstadt Tikrit aufgespürt und halten ihn seither an einem geheim gehaltenen Ort fest.

          Weitere Themen

          Habeck wirbt für „Green-New-Deal“ Video-Seite öffnen

          Auf Bundesparteitag : Habeck wirbt für „Green-New-Deal“

          Der Bundesparteivorsitzende bezog sich in seiner Rede auf dem Grünen-Parteitag in Bielefeld immer wieder auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Ära Merkel ginge merklich zu ende, und seine Partei wolle die Weichen für eine neue Ära setzen, so Habeck.

          Topmeldungen

          Bahn-Chef Richard Lutz (rechts) und der bisherige Finanzvorstand Alexander Doll

          Führungschaos bei der Bahn : Höchste Eisenbahn

          Zuletzt hatte es noch Hoffnung geben, die Bahn könnte ihre Probleme hinter sich lassen. Doch nun tobt ein Führungschaos in der Chefetage. Das erste Opfer: Finanzvorstand Alexander Doll. Aber der eigentliche Skandal liegt woanders.

          Parteitag der Grünen : Alles scheint möglich

          Die Grünen profitieren enorm von der Debatte über den Klimaschutz. Auf ihrem Parteitag in Bielefeld wollen sie sich inhaltlich trotzdem weiter öffnen. Und eine Frage schwebt über allem: Wird es einen grünen Kanzlerkandidaten geben?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.