https://www.faz.net/-gpf-aat0c

Diplomatische Krise : Russland weist 20 tschechische Botschaftsmitarbeiter aus

  • Aktualisiert am

Andrej Babis, Ministerpräsident von Tschechien, und Jan Hamacek, Innenminister von Tschechien, sprechen im Außenministerium Bild: dpa

Die Tschechische Republik und Russland liegen wegen der Explosion eines Munitionslagers im Streit. Zunächst hatte die Tschechische Republik Diplomaten ausgewiesen, jetzt folgt die russische Reaktion.

          1 Min.

          Als Reaktion auf die Ausweisung von 18 russischen Diplomaten aus der Tschechischen Republik verweist Russland 20 tschechische Botschaftsmitarbeiter des Landes. Das gab das russische Außenministerium am Sonntagabend in Moskau bekannt. Laut tschechischer Seite sind es 16 Diplomaten und vier Mitarbeiter ohne Diplomatenstatus. Sie müssen bis Montagabend Russland verlassen.

          Die Tschechische Republik hatte russische Diplomaten ausgewiesen, weil es Russland vorwirft, in die Explosion eines Munitionslagers im Jahr 2014 verwickelt gewesen zu sein. Die betroffenen Diplomaten seien eindeutig als Geheimdienstmitarbeiter identifiziert worden, hatte der tschechische Innenminister Jan Hamacek gesagt.

          Russland wies das zurück und sprach von einer „beispiellosen Entscheidung“. Eine Gegenmaßnahme war bereits angekündigt worden. Am Abend wurde der tschechische Botschafter in Moskau ins Außenministerium einbestellt. Der russischen Staatsagentur Tass zufolge dauerte die Unterredung nur 20 Minuten. In Moskau bleiben damit nur noch etwa fünf tschechische Diplomaten übrig.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Sankt Moritz ist einer der Hotspots für Immobilienkäufe in Skigebieten.

          Hohe Nachfrage : Sankt Moritz wird noch teurer

          Auch in Skigebieten wird gern Eigentum gekauft. Die Preise wurden auch durch Corona getrieben, besonders die Schweiz steht hoch im Kurs. Das sind die Trends der Reichen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.