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Vetternwirtschaft in Russland : Putin und seine Günstlinge

Putin besucht mit Kirill Schamalow (ganz rechts) einen Ableger von Sibur, Russlands größtem Petrochemiekonzern, in Woronesch 2013 Bild: Reuters

Journalisten eröffnen immer wieder Einblicke in das Umfeld des russischen Präsidenten. Es ist eine Welt voller Überfluss und Vetternwirtschaft. Wer Wladimir Putin nahe steht, darf sich schamlos bereichern.

          8 Min.

          Das Standardwerk zu Macht und Geld in Russland stammt von einer Amerikanerin, Karen Dawisha. Aber gewidmet hat die 2018 verstorbene Politikwissenschaftlerin ihr vier Jahre zuvor erschienenes Buch „Putins Kleptokratie. Wem gehört Russland?“ dem „freien russischen Journalismus“, dessen Vertreter in großer Zahl „für diese Geschichte starben“.

          Friedrich Schmidt

          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

          Auch der in Moskau inhaftierte Oppositionelle Alexej Nawalnyj, der am Dienstag neuerlich vor Gericht stand, baut mit seiner Stiftung zum Kampf gegen Korruption auf den Arbeiten unabhängiger Journalisten auf, so für seine jüngste Recherche zum „Palast für Putin“. Trotz Schwierigkeiten und Gefahren eröffnen sie Einblicke in Wladimir Putins Umfeld, in dem die wesentliche Währung die Nähe zur Macht ist. Die ist vererblich.

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