https://www.faz.net/-gpf-8ohab

Friedensverhandlungen : Russland, Türkei und Iran planen Treffen zu Syrien

  • Aktualisiert am

Mit einer neuen Gesprächsplattform in Kasachstan will der russische Präsident Putin Bewegung in die Friedensverhandlungen zu Syrien bringen. Bild: AP

Die Syrien-Friedensverhandlungen in Genf stecken seit Monaten fest. Jetzt plant Putin eine neue Gesprächsplattform, an einem überraschenden Ort.

          Die Außenminister Russlands, der Türkei und des Irans haben ein baldiges Treffen zum Syrien-Konflikt bestätigt. Ein Datum teilte das russische Außenministerium am Samstag zunächst nicht mit. Die Türkei hatte zuvor den 27. Dezember als Termin für Gespräche in Moskau genannt. In dem Telefonat hätten die Chefdiplomaten Sergej Lawrow, Mevlüt Cavusoglu und Mohammed Dschawad Sarif unter anderem über die Lage in Aleppo beraten, hieß es.

          Am Freitag hatte Kremlchef Wladimir Putin ein neues Format für Syrien-Gespräche ins Spiel gebracht, bei denen sich die Türkei als Unterstützer der syrischen Opposition stärker einbringen soll. Ort des Treffens könnte demnach das zentralasiatische Kasachstan sein. „Diese Plattform soll nicht mit der in Genf konkurrieren, sondern die Genfer Gespräche ergänzen“, betonte Putin. Die Friedensverhandlungen in der Schweiz unter UN-Führung kommen seit Monaten nicht voran.

          Die kasachische Regierung begrüßte den Vorschlag. Wenn Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und Opposition konkreter werden sollten, wolle Astana seine Möglichkeiten prüfen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums der Agentur Interfax zufolge.

          Weitere Themen

          Warren fordert Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

          Nach Mueller-Bericht : Warren fordert Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

          Der Bericht des Sonderermittlers Mueller bestimmt weiter die amerikanische Politik. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Warren sieht darin ausreichend Indizien, um Donald Trump zu entmachten. Derweil sinkt in der Bevölkerung die Zustimmung des Präsidenten.

          Topmeldungen

          Nach Mueller-Bericht : Warren fordert Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

          Der Bericht des Sonderermittlers Mueller bestimmt weiter die amerikanische Politik. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Warren sieht darin ausreichend Indizien, um Donald Trump zu entmachten. Derweil sinkt in der Bevölkerung die Zustimmung des Präsidenten.
          Kriegsverbrechen: SS-Soldaten am 10. Juni 1944 in der griechischen Stadt Distomo kurz nach dem Massaker an 218 Zivilisten.

          Athens Reparationsforderung : Die ewig offene Frage

          Seit den fünfziger Jahren fordert Griechenland Geld von Deutschland als Entschädigung für die Zeit der Besatzung während des Zweiten Weltkriegs. Doch die Tagespolitik war lange wichtiger.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.