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Vertragswidrige Aufrüstung : Russland soll neue Raketen stationiert haben

  • Aktualisiert am

Russlands Präsident Vladimir Putin Bild: AP

Laut Berichten amerikanischer Medien hat Russland ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten gebrochen, das seit 1988 die Vernichtung aller nuklear bestückbaren Mittelstreckensysteme regelt.

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          Russland soll nach einem Bericht von CNN neue Raketensysteme stationiert und damit den russisch-amerikanischen INF-Vertrag gebrochen haben. Der amerikanische Sender beruft sich dabei auf Quellen in der Regierung in den Vereinigten Staaten. Auch die „New York Times“ hatte darüber berichtet. „Die russische Föderation verletzt weiterhin ihre Pflichten aus dem INF-Vertrag“, heißt es in einem Statement des amerikanischen Außenministeriums, das CNN vorliegt.

          Demnach sei Russland der Besitz, das Produzieren und das Testen von Boden-Luft-Lenkraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verboten. Der 1988 in Kraft getreten INF-Vertrag regelt die Vernichtung aller nuklear bestückbaren Mittelstreckensysteme.

          CNN berichtete über weitere Provokationen von russischer Seite. Unter anderem soll ein Kriegsschiff vor der Atlantikküste des amerikanischen Bundesstaates Delaware aufgetaucht sein. Einen Zwischenfall mit einem amerikanischen Kriegsschiff und russischen Kampfflugzeugen im Schwarzen Meer dementierte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

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