https://www.faz.net/-gpf-8myec

Russland : Reale Gefahr

Destruktives Verhalten ist ein Kennzeichen der russischen Außenpolitik. Speziell die Gefahr von Cyber-Attacken muss ernst genommen werden.

          In immerhin einer Kategorie hat es Russland aus britischer Sicht in die Spitzengruppe geschafft: bei der Bedrohung der nationalen Sicherheit, gleich hinter islamistischen Terroristen und potentiell noch immer gewalttätigen irisch gesinnten Nationalisten in Nordirland. Das ist eine Gesellschaft, in der sich der Kreml nicht gerne sieht, der gerne eine in aller Welt respektierte Großmacht sein möchte.

          Aber er hat viel dafür getan, dass er mit guten Gründen so wahrgenommen wird. Schon vor der Zuspitzung im Verhältnis zwischen Russland und dem Westen durch den Konflikt in der Ukraine war destruktives Verhalten ein Kennzeichen der russischen Außenpolitik: Das Schaffen von Schwierigkeiten für andere und Blockadehaltung waren in vielen Fällen prägender als die Suche nach pragmatischen Lösungen.

          In einer Situation des offenen politischen Konflikts muss daher die Gefahr ernst genommen werden, die von Cyber-Attacken aus Russland ausgehen kann. Sie können nicht nur mit relativ überschaubarem Aufwand verwirklicht werden, sondern auch so vorgetragen werden, dass die Spuren verwischt werden.

          Reinhard Veser

          Redakteur in der Politik.

          Folgen:

          Weitere Themen

          Merkel ermutigt junge Forscher Video-Seite öffnen

          Preisverleihung in Berlin : Merkel ermutigt junge Forscher

          Bei der Vergabe des Preises für die originellste Arbeit beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ wies Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den Fachkräftemangel im IT-Bereich hin. Gewinner waren dieses Jahr der 17-jährige Anton Fehnker und der ein Jahr ältere Simon Raschke.

          Topmeldungen

          Das war nichts: Gegen Arsenal ist die Eintracht um Filip Kostic unterlegen.

          Heimdebakel in Europa League : Am Ende fällt die Eintracht auseinander

          Achtbarer Auftritt, bitteres Resultat: Frankfurt erspielt sich beim Start in die Europa League Torchancen in Hülle und Fülle, muss sich aber dem FC Arsenal geschlagen geben. In der nächsten Partie wird ein wichtiger Spieler fehlen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.