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Trump-Putin-Treffen : Russland-Beauftragter erwartet kontroverse Begegnung

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Donald Trump und Wladimir Putin (hier im vergangenen November in Vietnam) treffen sich am heutigen Montag in Helsinki. Bild: AFP

Die Annexion der Krim-Halbinsel, Fragen der Abrüstung oder auch die mangelnden Fortschritte in der Ostukraine sind strittige Themen zwischen Trump und Putin. Werden die Differenzen oder doch Gemeinsamkeiten das Treffen bestimmen?

          Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Dirk Wiese (SPD), rechnet mit einer kontroversen Begegnung zwischen Amerikas Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin in Helsinki. „Die grundlegenden Differenzen zwischen Washington und Moskau werden sich aus meiner Sicht nicht durch ein Treffen vom Tisch wischen lassen“, sagte Wiese der „Saarbrücker Zeitung“ vom Montag.

          Als Beispiele nannte der SPD-Politiker die russische Annexion der Krim-Halbinsel, Fragen der Abrüstung und die mangelnden Fortschritte im Minsker Prozess zur friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ostukraine. „Insofern haben Moskau und Washington auch klar unterschiedliche Interessen, die bei dem Treffen in Helsinki offen zutage treten könnten“, sagte Wiese.

          Zugleich verwies er auf die Möglichkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Russland. „Ich denke da zuallererst an die Aufrechterhaltung des Atomabkommens mit Iran, das von den Vereinigten Staaten aufgekündigt wurde“, sagte Wiese der Zeitung.

          Trump und Putin kommen am Montag in der finnischen Hauptstadt zu ihrem ersten bilateralen Gipfel seit Trumps Amtsantritt vor anderthalb Jahren zusammen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) warnte den amerikanischen Präsidenten vorab vor „einseitigen Deals“ mit Putin.

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