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Russland-Affäre : Jeff Sessions will vor Geheimdienstausschuss aussagen

  • Aktualisiert am

Justizminister Jeff Sessions will vor den Senatoren aussagen. Bild: EPA

Der amerikanische Justizminister will sich von den Senatoren im Geheimdienstausschuss zur Russland-Affäre befragen lassen. Das Verhältnis zwischen ihm und Präsident Donald Trump gilt als angespannt.

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          Justizminister Jeff Sessions will in der kommenden Woche in der Russland-Affäre vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen. Das kündigte Sessions in einem Schreiben an Senator Richard Shelby an, vor dessen Ausschuss zu Haushaltsfragen er eigentlich am Dienstag erscheinen wollte.

          Angesichts der Berichte zu den jüngsten Aussagen des früheren FBI-Chefs James Comey müsse er diese Fragen nunmehr „in einem angemessenen Forum ansprechen“, entschuldigte sich Sessions vorab für sein Fernbleiben bei Shelby. „Der Geheimdienstausschuss ist das passendste Forum für derartige Angelegenheiten“, schrieb Sessions weiter. Er werde am Dienstag dort aussagen.

          Der von Präsident Donald Trump gefeuerte FBI-Chef Comey hatte in dieser Woche vor dem Geheimdienstausschuss des Senats ausgesagt und Trump dabei mehrmals der Lüge bezichtigt. Er untermauerte Vorwürfe einer Einflussnahme des Präsidenten auf die Ermittlungen des FBI. Das FBI und Ausschüsse des Kongresses untersuchen, ob es Absprachen zwischen Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam und Russland gab.

          Im Raum steht der Vorwurf, Trump habe die Justiz behindert. Dem amerikanischen Präsidenten drohen aus den Aussagen der Anhörung zwar keine unmittelbaren strafrechtlichen Konsequenzen. Sie könnten aber die Debatte um ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs befeuern.

          Das Verhältnis von Trump zu Sessions ist angespannt. So hat Sessions den Ärger Trumps auf sich gezogen, weil er sich als befangen aus den Ermittlungen wegen angeblicher Russlandkontakte des Trump-Teams heraushielt. Sessions selbst hatte Treffen mit russischen Offiziellen verschwiegen, wie später durch Medienberichte bekannt wurde.

          Erst vor wenigen Tagen hatten Insider berichtet, Berater würden Trump drängen, Sessions trotz persönlicher Differenzen nicht zu entlassen. Medien hatten berichtet, Sessions habe seinen Rücktritt angeboten.

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