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Russland-Affäre : Trump soll Chef-Agenten um positive Aussage gebeten haben

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Präsident Donald Trump steht weiter unter Druck. Bild: AP

Der Präsident hat laut Berichten zwei Geheimdienstchefs gebeten, ihn bezüglich der Russland-Affäre zu entlasten. NSA-Direktor Michael Rogers und Geheimdienstdirektor Dan Coats hätten das Anliegen aber zurückgewiesen.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat einem Bericht der Zeitung „Washington Post“ zufolge zwei Geheimdienstchefs gebeten, ihn öffentlich von Vorwürfen der Russland-Verstrickung freizusprechen. Ähnlich berichtet der amerikanische Sender CNN. Demnach sollten die Agenten mögliche Beweise über Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam zu Russland abstreiten.

          Sowohl der Chef der National Security Agency (NSA), Michael Rogers, als auch der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats hätten die Bitten zurückgewiesen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf ehemalige und gegenwärtige Regierungsmitarbeiter.

          Gegenüber dem Sender CNN sagte ein Regierungssprecher: „Das Weiße Haus bestätigt oder dementiert keine unbelegten Berichte, die auf illegalen Indiskretionen von anonymen Individuen stammen.“

          Der frühere FBI-Chef James Comey hatte am 20. März Ermittlungen aufgenommen, die sich mit möglicher Einflussnahme Russlands auf die amerikanische Präsidentenwahl im November vergangenen Jahres beschäftigen. Trump hatte die Aufnahme der Untersuchungen verurteilt. Er entließ Comey am 10. Mai. Inzwischen beschäftigt sich ein Sonderermittler mit dem Fall: Comeys Amtsvorgänger Robert Mueller.

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