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Rettungsschiff für Migranten : Salvini lässt Minderjährige von Bord der „Open Arms“

  • Aktualisiert am

Migranten am Donnerstag an Bord des spanischen Rettungsschiffs „Open Arms“ vor Lampedusa Bild: AP

Nach einer abermaligen Aufforderung durch Ministerpräsident Conte hat Italiens Innenminister Salvini zugestimmt, die minderjährigen Migranten von Bord der „Open Arms“ vor Lampedusa bringen zu lassen.

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          Im Streit um einen Hafen für das spanische Rettungsschiff „Open Arms“ mit mehr als 130 geretteten Migranten an Bord hat Italiens Innenminister Matteo Salvini nun etwas eingelenkt. Er werde erlauben, dass Minderjährige auf dem vor Italiens Insel Lampedusa ausharrenden Schiff an Land gehen dürfen, teilte Salvini am Samstag mit.

          „Gegen meinen Willen“, wie er schrieb, und auch nur, weil ihn Ministerpräsident Giuseppe Conte darum gebeten habe. 27 nicht begleitete Minderjährige auf der „Open Arms“ dürften von  Bord, twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms.

          Die „Open Arms“ befindet sich seit Donnerstag in unmittelbarer Nähe von Lampedusa, darf wegen des harten Kurses Salvinis aber nicht anlegen. Der spanische Fernsehsender RTVE zeigte am Samstag Bilder erschöpfter und aufgebrachter Migranten, die Land sehen, dieses aber nicht betreten dürfen. Südlich von Sizilien wartete auch das Rettungsschiff „Ocean Viking“ mit 356 Migranten auf die Erlaubnis, in einen sicheren Hafen fahren zu können.

          Die Organisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen hatten die Menschen in mehreren Einsätzen in Sicherheit gebracht.

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