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Reisen trotz Corona : Wie Urlaub in Europa möglich sein könnte

Verlassener Sehnsuchtsort: Im Hafen von Saint Tropez drängen sich in normalen Zeiten die Touristen. Bild: AFP

In Frankreich hat ein deutscher Wissenschaftler ein Konzept erdacht, mit dem der Sommerurlaub zumindest in Teilen Europas gerettet werden könnte. Grundlage ist die Aufteilung in grüne und rote Zonen, wie sie Frankreich schon praktiziert.

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          Urlaub in der Bretagne oder an der Côte d’Azur sollte schon bald wieder möglich sein, meint der deutsche Wissenschaftler Bary Pradelski. Am französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS hat der Ökonom ein Modell entwickelt, mit dem „Urlaubsbrücken“ innerhalb der EU aufgebaut werden können. Die Bretagne und die Côte d’Azur zählen bereits zu den „grünen“ Départements in Frankreich, in denen die Wachstumsrate neuer Infektionen gering, die Krankenhäuser nicht überlastet und Corona-Tests weit verbreitet sind.

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Die bislang so zentralistisch agierende französische Regierung hat sich darauf eingelassen, das Land in unterschiedliche Zonen aufzuteilen, ursprünglich abgestuft in grün, orange und rot, seit Donnerstag nur noch zweifarbig grün und rot. Ziel des Plans ist es, vom 11. Mai an in den grünen Zonen die Einschränkungen schneller und weitreichender lockern zu können, während in den roten Zonen noch strikte Infektionsschutzregeln beachtet werden müssen. Reisen zwischen roten und grünen Zonen sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

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