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Regionalwahlen in Frankreich : Dämpfer für Macron und Le Pen

Stimmabgabe am Sonntag: Die Partei von Emmanuel Macron schnitt bei den Kommunalwahlen in Frankreich schlecht ab. Bild: AP

Die Regionalwahlen in Frankreich sind bei den Wahlberechtigten auf wenig Interesse gestoßen. Nur jede dritte Person gab ihre Stimme ab. Die Konservativen liegen landesweit vorne.

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          Bei den französischen Regionalwahlen hat die bürgerliche Rechte überraschend gut abgeschnitten. Die Wahlenthaltung erreichte ein Rekordhoch. Nur 33 Prozent der Wahlberechtigten gaben laut Hochrechnungen ihre Stimme ab. In der ersten Wahlrunde am Sonntag wurde die frühere Präsidentenpartei Les Républicains (LR) nach ersten Erkenntnissen mit landesweit 29 Prozent der Stimmen stärkste Kraft.

          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Marine Le Pens Partei Rassemblement National (RN) fiel im Vergleich zu den Ergebnissen im Dezember 2015 in der Wählergunst zurück. Nur in der Mittelmeerregion Paca lag der von Le Pen unterstützte Spitzenkandidat Thierry Mariani mit etwa 34 Prozent hauchdünn vor dem LR-Kandidaten Renaud Muselier mit 33 Prozent der Stimmen. Im Landesdurchschnitt lag der RN mit 18,5 Prozent nur knapp vor der Sozialistischen Partei mit 18 Prozent.

          Die grüne Partei EELV erreichte zwölf Prozent der Stimmen. Der Präsidentenpartei La République en marche von Emmanuel Macron gelang es nicht, sich in den Regionen zu verankern. Sie erreichte landesweit nur etwa zehn Prozent der Stimmen und scheidet in mehreren Regionen noch vor der entscheidenden Stichwahlrunde aus.

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