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Regionalwahl in Italien : Salvini und die Sardinen

Matteo Salvini am vergangenen Donnerstag in Bibbiano in der Emilia-Romagna Bild: AP

In der Emilia-Romagna und Kalabrien wird an diesem Sonntag gewählt, und es geht auch um die Macht in Rom. Die Regierung in Italien ist angezählt. Nur eine neue Protestbewegung steht der rechten Lega noch im Weg.

          5 Min.

          Bibbiano ist eine Kleinstadt in der Po-Ebene mit knapp zehntausend Einwohnern. Die Felder sind gepflügt und geeggt. Das Spalierobst ist zurückgeschnitten. In der katholischen Pfarrgemeinde Santa Maria Assunta wird die Gebetswoche für die Einheit der Christen begangen. Und als sich um die Mittagszeit der zähe Bodennebel auflöst, erscheint ein fahles Sonnenlicht. Für einen Moment wirkt der Ort, als würde er in sich ruhen.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          In Wirklichkeit ist Bibbiano dieser Tage aber so etwas wie der Ground Zero der italienischen Politik. Am Donnerstagabend lud Matteo Salvini von der rechtsnationalistischen Lega auf der Piazza della Repubblica zu einer Kundgebung der besonderen Art.

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