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Regierungswechsel in Amerika : Biden will Vertrauen der Welt zurückgewinnen

  • Aktualisiert am

Amerikas designierter Präsident Joe Biden Bild: AFP

Joe Biden hat die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit betont. Der gewählte Präsident will die Glaubwürdigkeit Amerikas in der Welt wiederherstellen. Er soll am 20. Januar vereidigt werden.

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          Nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump haben die Vereinigten Staaten nach Ansicht seines Nachfolgers Joe Biden im Verhältnis zu internationalen Verbündeten einiges wiedergutzumachen. Derzeit gebe es ein „riesiges Vakuum“ – die künftige Regierung müsse das Vertrauen einer Welt zurückgewinnen, „die begonnen hat, Wege zu finden, um uns herumzuarbeiten oder ohne uns zu arbeiten“, sagte Biden in Wilmington im Bundesstaat Delaware. „Wir werden unsere Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, um die freie Welt anzuführen.“

          Biden bekräftigte die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit insbesondere mit Blick auf China. Die Vereinigten Staaten könnten mit gleichgesinnten Partnern und Verbündeten eine viel stärkere Position gegenüber China einnehmen, um gemeinsame Interessen und Werte zu verteidigen, sagte Biden. Die chinesische Führung müsse für ihre missbräuchliche Ausnutzung des Handels und der Technologie sowie für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen werden.

          Der 78-jährige Demokrat Biden hatte die Präsidentenwahl am 3. November gegen Amtsinhaber Trump gewonnen. Trump weigert sich, seine Niederlage einzugestehen. Biden soll am 20. Januar vereidigt werden.

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