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Ministerpräsident Haradinaj : „Ich habe niemals Zeugen bedroht“

Zweimal freigesprochen, nun wieder als Verdächtiger vorgeladen: Ramush Haradinaj Bild: AFP

Im Juli wurde der amtierende Ministerpräsident des Kosovos, Ramush Haradinaj, zu einer Befragung vor dem Sondertribunal für Kriegsverbrechen vorgeladen. Eine Aussage verweigerte er. Im Interview erklärt, warum er 2005 als Regierungschef zurückgetreten ist.

          3 Min.

          Herr Ministerpräsident, als Sie im Juli als Verdächtiger zu einer Befragung vor dem Sondertribunal für Kriegsverbrechen im Kosovo vorgeladen waren, verweigerten Sie die Aussage. Daher wollen Sie vermutlich auch hier nicht sagen, welche Vorwürfe man Ihnen in Den Haag macht?

          Michael Martens
          Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Wien.

          Die Ermittler eröffneten mir, sie wollten von mir mehr über die Gründung der „Befreiungsarmee Kosovo“ und meine Rolle darin erfahren. Mit spezifischen Vorwürfen wurde ich aber nicht konfrontiert. Mein Anwalt, der mich begleitete, riet mir deshalb, mich ebenfalls nicht spezifisch zu äußern.

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