https://www.faz.net/-gpf-94me1

Israel : Rakete aus dem Gazastreifen schlägt in Sderot ein

  • Aktualisiert am

Am früheren Abend war es bereits zu Auseinandersetzungen an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen gekommen. Bild: SABER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Amerika zieht weiterhin Gewalt nach sich: In der israelischen Stadt Sderot ist eine Rakete aus dem Gazastreifen niedergegangen.

          1 Min.

          Eine Rakete aus dem Gazastreifen ist am Freitagabend in der Stadt Sderot im Süden Israels eingeschlagen. Weitere Informationen gebe es nicht, teilte eine israelische Armeesprecherin zunächst mit. Nach einem Bericht der Zeitung „Haaretz“ seien Autos beschädigt worden. Verletzte habe es keine gegeben.

          Israel hatte am früheren Abend einen Stützpunkt und ein Waffenlager der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen angegriffen. Bei dem israelischen Angriff wurden nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreisen zehn Menschen verletzt. Zuvor waren zwei Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert worden, eine hatte Israel nach Armeeangaben abgefangen, bei der anderen wurde zunächst kein Treffer gemeldet.

          Nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die Vereinigten Staaten war zuvor bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten ein Mann getötet worden. Mindestens 760 Menschen wurden verletzt. Rund 261 davon erlitten Schusswunden, die Mehrheit durch Gummimantelgeschosse, wie der palästinensische Rettungsdienst Roter Halbmond am Freitag mitteilte. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen Palästinenser.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Grund zur Freude: Franziska Giffey, Olaf Scholz und Manuela Schwesig am Morgen nach dem Wahlsonntag im Willy-Brandt-Haus in Berlin

          Regierungsbildung : Deutschland rückt nach links

          In Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin ist die Linke der bevorzugte Koalitionspartner, im Bundestag sitzen jetzt lauter Jusos. Auch die Grünen-Fraktion ist jünger und linker geworden. Was folgt daraus?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.