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Putin und Corona : Die Geduld der Russen ist am Ende

Angespannte Lage: Putin bei einer Telefonkonferenz am Montag. Bild: EPA

Immer wieder tritt Präsident Putin vor die Kamera, um den Russen Mut zuzusprechen. Doch das Schlimmste scheint immer noch bevorzustehen. Der Unmut in der Bevölkerung wächst.

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          In Russland wandte sich Präsident Wladimir Putin am Dienstag neuerlich an die Bevölkerung. So etwas pflegt in den vergangenen Wochen zur Coronavirus-Prävention doppelt indirekt vor sich zu gehen: Putin spricht per Videokonferenz aus seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo westlich von Moskau mit Regierungsmitgliedern und Regionalgouverneuren und sagt zu Beginn einige allgemeine Dinge zur Lage, die das Staatsfernsehen überträgt. Dieses Mal wurde der „große Auftritt“ (so Putins Sprecher) am Morgen für den Nachmittag angekündigt, verspätete sich dann aber immer weiter.

          Friedrich Schmidt

          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

          Erst am frühen Abend trat Putin auf, referierte Erfolgszahlen zu Tests und Produktion von Schutzmaterial, dankte dem medizinischen Personal. Es müssten mehr Betten für die Behandlung von Infizierten vorbereitet werden, forderte er. Der „Peak“ der Epidemie sei noch nicht erreicht.

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