https://www.faz.net/-gpf-9xah8

Prozessbeginn in Amsterdam : Wer schoss Flug MH17 ab?

Wrackteil des abgeschossenen Flugzeugs der Malaysian Airlines im ukrainischen Shaktarsk im Juli 2014 Bild: AFP

In Amsterdam beginnt der Prozess gegen drei Russen und einen Ukrainer, die mitverantwortlich für den Abschuss der Passagiermaschine über der Ostukraine im Jahr 2014 sein sollen. Damals starben 298 Menschen, die meisten von ihnen Niederländer. Vor Gericht wird es nun auch um die Rolle Russlands gehen.

          8 Min.

          Das Gerichtsgebäude, in dem an diesem Montag einer der größten Strafprozesse in der niederländischen Geschichte beginnt, liegt direkt am Amsterdamer Flughafen Schiphol. Von dort startete am Morgen des 17. Juli 2014 eine Boeing 777 der Malaysian Airlines Richtung Kuala Lumpur. Doch Flug MH17 erreichte nie sein Ziel. Das Flugzeug verschwand sechs Stunden nach dem Start von den Radarschirmen.

          Sofia Dreisbach

          Redakteurin in der Politik.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Friedrich Schmidt

          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

          Seine Trümmer gingen in der Ostukraine nieder, in einem Gebiet, das bis heute von prorussischen Separatisten gehalten wird. Alle 298 Menschen an Bord, die meisten aus den Niederlanden, kamen ums Leben. Die niederländische Staatsanwaltschaft ist sich sicher: Das Flugzeug wurde von Leuten abgeschossen, die auf Seiten der Separatisten kämpften. Vier von ihnen wird jetzt der Prozess gemacht – in Abwesenheit.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Entscheiden ist die Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Hier heißt das Gebot der Stunde nicht Altersvorsorge, sondern Risikoabsicherung und Eigenheimfinanzierung.

          Die verlorenen Jahre : Was Gutverdiener finanziell oft falsch machen

          Bei Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen hapert es oft an der Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Gedanken an die Altersvorsorge taugen nicht, wenn das finanzielle Gerüst im Hier und Jetzt nicht passt.
          In Schieflage: Hauptsitz der Awo Frankfurt an der Henschelstraße

          Awo Frankfurt : Dokument der Maßlosigkeit

          Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt fasst in seinem Zwischenbericht nüchtern zusammen, was die Sonderprüfung des Kreisverbands Frankfurt ergeben hat. Die beschriebenen Zustände grenzen ans Absurde.
          „Ich soll innerhalb von einer Stunde Stellung nehmen. Ich habe Besseres zu tun“, schrieb Drosten über die Anfrage der „Bild“

          „Bild“ gegen Drosten : Die versuchte Vernichtung

          Die Kampagne der „Bild“-Zeitung gegen den Virologen Christian Drosten legt vor allem eines offen: Das Desinteresse vieler an den Fakten für eine angemessene Pandemie-Politik.