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Proteste von Algerien bis Iran : Arabellion, Teil zwei

  • -Aktualisiert am

Protestierende Iraker versuchen, in Bagdad eine Betonmauer umzustürzen. Bild: Reuters

Der Nahe Osten ist von einem tiefgehenden Wandel erfasst: Demonstranten von Bagdad bis Beirut gehen auf die Straße, um die Wertesysteme ihrer Länder nach europäischem Vorbild umzugestalten. Wird es enden wie 2011?

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          Den gesamten Nahen Osten hat ein tiefgehender gesellschaftlicher Wandel erfasst. Noch viele Jahrzehnte wird er den Krisenbogen vom Persischen Golf bis in den Maghreb prägen und die Region grundlegend verändern. Die jüngsten Proteste im Libanon und im Irak, in Algerien und Sudan, nun auch in Iran sind nur eine weitere Etappe in diesem langen Transformationsprozess.

          Erstmals hatte das Epochenjahr 2011 den Wandel sichtbar gemacht. Den Demonstranten ging es um Freiheit und Würde, um gute Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit und die Rechenschaftspflicht der Regierungen. Der erste Anlauf ist, bis auf Tunesien, gescheitert. Wenig bis nichts ist besser geworden. Die alten Eliten setzten sich noch einmal mit Gewalt durch.

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