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Pressekonferenz im Kreml : Putin verteidigt Kontakte zu Trumps Wahlkampfteam

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Wladimir Putin auf seiner Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Moskau. Bild: Reuters

Russlands Präsident hält die Kontakte seines Landes zum Wahlkampfteam von Donald Trump vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl für problemlos. Auch für die Wahl in seinem Land im kommenden Jahr hat Wladimir Putin einen Plan.

          Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Kontakte zwischen Vertretern Russlands und dem Wahlkampfteam des heutigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump als Routine-Angelegenheit verteidigt. Trumps Gegner verzerrten mit ihren Vorwürfen die Wahrheit, sagte Putin am Donnerstag bei seiner Jahres-Pressekonferenz in Moskau. Trumps Regierung habe signifikante Erfolge erzielt. Es sei aber offensichtlich, dass der amerikanische Präsident daran gehindert werde, die Beziehungen zu Russland zu verbessern. Irgendwann werde sich das Verhältnis der beiden Länder zueinander jedoch wieder normalisieren.

          Russland und die Vereinigten Staaten müssten endlich damit aufhören, einander wie Tiere zu bekämpfen. In den Vereinigte Staaten prüft ein Sonderermittler Vorwürfe, wonach Trumps Wahlkampfteam auf ungebührliche Art mit Russland kooperiert haben soll. Die Affäre könnte Trump, der eigentlich die Beziehungen zu Russland verbessern wollte, gefährlich werden.

          Wiederwahl gilt als sicher

          Putin will bei der Präsidentenwahl 2018 als unabhängiger Kandidat antreten. Er hoffe dabei auf breite Unterstützung der politischen Parteien wie der russischen Gesellschaft, sagte Putin bei der Jahrespressekonferenz.

          Bei dem Urnengang im März 2018 gilt die Wiederwahl Putins für eine vierte Amtszeit als sicher. Unabhängige Kandidaten müssen aber vor der Wahl Unterschriften sammeln, um zugelassen zu werden, was Parteikandidaten nicht brauchen. Es sei nicht seine Aufgabe, Gegenkandidaten aufzubauen, sagte Putin auf die Frage nach dem Fehlen aussichtsreicher Konkurrenten. Das politische System in Russland lebe zwar vom Wettbewerb, so Putin weiter. Der Opposition fehle aber ein starker Kandidat, der ihn herausfordern könnte. Seine politischen Gegner veranstalteten eine Menge Lärm, hätten der Nation aber nur sehr wenig anzubieten, sagte Putin.

          Zu der jährlichen Pressekonferenz waren mehr als 1600 Journalisten aus Russland und dem Ausland angemeldet. Erwartet wurden auch Fragen zu internationalen Themen wie den Spannungen mit dem Westen sowie den Konflikten in Syrien und Nordkorea.

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