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Vorwahlen der Demokraten : Kandidatin Amy Klobuchar gibt auf

  • Aktualisiert am

Auch sie hat das Handtuch geworfen: Senatorin Amy Klobuchar. Bild: AFP

Nach Pete Buttigieg gibt eine weitere Bewerberin der amerikanischen Demokraten im Präsidentschaftsrennen vorzeitig auf. Der Rückzug der Senatorin könnte den ehemaligen Vizepräsidenten Biden stärken.

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          Die demokratische Senatorin Amy Klobuchar steigt Medienberichten zufolge aus dem amerikanischen Präsidentschaftsrennen aus. Mehrere amerikanische Sender, unter anderem CNN, berichteten am Montag übereinstimmend, die 59-jährige Mitte-Politikerin werde ihren Wahlkampf einstellen und sich hinter Vizepräsident Joe Biden stellen. Der Schritt erfolgt unmittelbar vor dem „Super Tuesday“, bei dem in 14 Bundesstaaten gewählt wird.

          Klobuchar hatte bei den bisherigen Vorwahlen schwach abgeschnitten. Ihr bestes Ergebnis war ein überraschender dritter Platz bei der Vorwahl in New Hampshire Mitte Februar.

          Die Senatorin gilt als bodenständige Vertreterin der politischen Mitte, die unter anderem im umkämpften Mittleren Westen hätte punkten könnten. Sie konnte sich aber nicht gegen die anderen moderaten Kandidaten wie Biden durchsetzen. Am Sonntag war bereits der frühere Bürgermeister Pete Buttigieg – ebenfalls ein Vertreter der politischen Mitte – aus dem Präsidentschaftsrennen ausgestiegen.

          In landesweiten Umfragen sowie in Umfragen zum „Super Tuesday“ liegt derzeit der linksgerichtete Senator Bernie Sanders klar vorne. Biden will sich als sein zentraler Gegenspieler positionieren und dürfte vom Rückzug Buttigiegs und Klobuchars profitieren.

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