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Präsidentenwahl in Österreich : Sechs gegen Van der Bellen

Keine echte Konkurrenz: Van-der-Bellen-Plakat in Wien Bild: AP

Alexander Van der Bellen will am Sonntag als österreichischer Bundespräsident wiedergewählt werden. Fürchten muss er nicht seine Konkurrenten, sondern seine Anhänger. Halten sie die Wahl für gelaufen?

          3 Min.

          Am Donnerstagabend wurde in Österreich der Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten auf seinen Höhepunkt getrieben. Drei Tage bevor das Staatsoberhaupt per Direktwahl bestimmt wird, waren erstmals alle sieben Kandidaten auf einer Bühne versammelt, nämlich im ORF-Studio. Das hieß allerdings nicht, dass sie miteinander diskutierten, denn das hatte Amtsinhaber Alexander Van der Bellen abgelehnt. So wurden sie also im Beichtstuhlverfahren nacheinander vorgestellt und abgefragt.

          Stephan Löwenstein
          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.

          Freilich war allen Zuschauern klar, dass ohnehin nur Van der Bellen eine realistische Chance hat, eine Mehrheit zu erhalten. Offen ist nur, ob er schon am Sonntag mehr als 50 Prozent bekommt oder in einen zweiten Wahlgang gehen muss. Am Ende, nach fast zweieinhalb Stunden, durften alle noch mal kurz ihre Vorzüge darstellen. Viele Zuschauer dürften bis dahin schon mindestens einmal eingenickt sein.

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