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Populisten in Finnland : Radikal erfolgreich mit Fremdenfeindlichkeit

Spitzenkandidat Jussi Halla-aho fiel immer wieder mit radikalen Äußerungen gegen Fremde oder den Islam auf. Bild: Reuters

Nach einer Spaltung schienen Finnlands Rechtspopulisten schon am Ende zu sein. Doch dann begann ihr steiler Aufstieg. Bei der Wahl am Sonntag könnten sie zweitstärkste Kraft werden.

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          Es ist ein erstaunlicher Endspurt in Finnland. Wenige Tage vor der Wahl überholt die rechtspopulistische Partei „Die Finnen“ in den Umfragen eine Partei nach der anderen. Vor einem Monat waren sie noch auf dem fünften Platz, nun sind sie auf den zweiten vorgerückt. Am Sonntag wird das Parlament neu gewählt, und „Die Finnen“ stehen vor einem großen Erfolg: Bei gut 16 Prozent sah sie eine Umfrage am Donnerstag. Das könnte die Situation in Helsinki doch noch komplizierter machen als erwartet.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Erstaunlich ist aber nicht nur, wie rasant die Partei an Zustimmung gewinnt. Erstaunlich ist auch, dass sie unter ihrer neuen Führung überhaupt in solche Höhen vorstoßen kann. „Die Finnen“ wurden einst als „Wahre Finnen“ unter dem Vorsitzenden Timo Soini auch international bekannt, 2015 führte er sie bei der Wahl zu 17,7 Prozent und in die Regierung – Soini selbst wurde Außenminister. Und während sie im Ausland nun gerne „Die Finnen“ genannt werden wollen, da es mit der Übersetzung ihres eigentlichen Namens in gängige Sprachen dieser Welt nicht so ganz einfach ist, hat sich ihr finnischer Name aber gar nicht geändert. Geändert hat sich dafür in den vergangenen Jahre manch anders in der Partei.

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