https://www.faz.net/-gpf-8z1jd

Michigan : Polizist bei mutmaßlichem Terrorangriff niedergestochen

  • Aktualisiert am

Polizeieinsatz nach mutmaßlichem Terrorangriff am Flughafen in Flint Bild: dpa

Ein Polizist ist in den Vereinigten Staaten bei einem Messerangriff schwer verletzt worden. Der Angreifer soll „Allahu Akbar“ gerufen haben.

          Ein 50 Jahre alter Mann aus Kanada hat einem amerikanischen Polizisten auf dem Flughafen von Flint im Bundesstaat Michigan ein Messer in den Hals gestochen. Die Bundespolizei FBI stufte den Fall als terroristischen Akt ein, sagte der ermittelnde Beamte David Gelios am Mittwoch. Der Angreifer habe sich bei der Tat auf getötete Menschen in Syrien, Afghanistan und im Irak bezogen und offenbar die Amerikaner dafür verantwortlich gemacht. Nach Berichten mehrerer Medien soll er „Allahu Akbar“ gerufen haben („Gott ist groß“). Der Mann sei legal in die Vereinigten Staaten eingereist.

          Der Polizist sei operiert worden, es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, sagte ein Polizeisprecher. Laut amerikanischen Medien wurde der auf dem Bishop Airport beschäftigte Polizeibeamte am Hals und Rücken verletzt. Der Angreifer sei festgenommen und der Flughafen - der drittgrößte in Michigan – vorsichtshalber geräumt worden. Augenzeugenberichte deuteten schon früh darauf hin, dass der Polizist gezielt angegriffen worden sei.

          Es gebe aber keinen Anlass zu der Annahme, dass der Angreifer in ein größeres Netzwerk von Terroristen eingebettet war. Es habe sich möglicherweise um einen „einsamen Wolf“ gehandelt.

          Weitere Themen

          Mexikanische Nationalgarde fängt Flüchtlinge ab Video-Seite öffnen

          Trumps Druck zeigt Wirkung : Mexikanische Nationalgarde fängt Flüchtlinge ab

          Dramatische Szenen an Mexikos Grenze: Flüchtlinge aus Zentralamerika versuchen, den Rio Bravo zu überqueren und in die Vereinigten Staaten zu kommen, werden aber von mexikanischen Nationalgardisten abgefangen. Der Druck von Präsident Trump hat Wirkung gezeigt: Mexiko will mit fast 15.000 Polizisten und Soldaten an seiner Nordgrenze die ungeregelte Einwanderung nach Nordamerika bremsen.

          Topmeldungen

          Istanbul nach den Wahlen : Erdogans Propaganda hat nicht geholfen

          Die Niederlage bei der Wahl in Istanbul ist nicht nur für den Präsidenten ein Schlag, sondern auch für die ihm ergebene Presse. Rund um die Uhr sorgte sie für Aufruhr, jetzt fürchtet sie um ihre Pfründe.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.