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Polizeigewalt gegen Migranten : So löst man das Asylproblem nicht

Gewaltsam aufgelöst: Das Migrantencamp auf der Place de la République in Paris Bild: dpa

Wilde Lager, die gewaltsam geräumt werden wie jetzt in Paris, stehen für ein fatales Wechselspiel. Migranten sind erst Opfer ratloser Staaten, dann von Aktivisten, die ihnen Grenzenlosigkeit vorgaukeln.

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          Offenbar wollte die Pariser Polizei besonders abschreckend gegen ein „wildes Camp“ von Flüchtlingen auf der Place de la République vorgehen.  Die Gewalt war übertrieben und veranlasste den Innenminister, sich noch am Dienstag vom Vorgehen der Präfektur zu distanzieren. Warum Wasserwerfer und Schlagstöcke nötig waren, um das Camp zu räumen, beruhte jedenfalls nicht auf massiver Gegenwehr der Zeltinsassen.

          Erst in der vergangenen Woche hatten Migranten und Asylbewerber Habseligkeiten in Brand gesetzt, als ein wildes Lager unter einer Autobahnbrücke bei Paris geräumt wurde. Solche „Siedlungen“ entstanden auch schon am Kanal und sind Produkt eines fatalen Wechselspiels: Migranten sollen oder wollen gar nicht erst sesshaft werden.

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