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Tränengas und Gummigeschosse : Polizei geht in Myanmar mit Gewalt gegen Demonstranten vor

  • Aktualisiert am

ein Demonstrant wird in den Straßen von Yangon am Samstagmorgen verhaftet. Bild: Reuters

Am frühen Samstagmorgen hatten sich in den Großstädten des Landes Demonstranten abermals zu friedlichen Protestkundgebungen versammelt. Die Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer und nahmen zahlreiche Menschen fest.

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          In Myanmar sind Sicherheitskräfte sind am Samstag wieder gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. In der größten Stadt Yangon feuerte die Polizei an mehreren Orten, an denen sich die Demonstranten zu Kundgebungen gegen die Junta versammelt hatten, Schüsse ab. Uniformierte nahmen Teilnehmer fest, wie Augenzeugen in sozialen Netzwerken berichteten.

          Auch aus anderen Städten wurde ein massives Vorgehen der Sicherheitskräfte gemeldet, die unter anderem Tränengas und Gummigeschosse gegen Demonstranten einsetzten. Nach einem Bericht des Online-Portals „Myanmar Now“ gerieten in Rangun auch Journalisten, die über die Proteste berichteten, ins Visier der Polizei.

          Seit dem Putsch gibt es Massenproteste

          Anfang Februar hatte das Militär im ehemals Burma genannten Myanmar gegen Regierungschefin Aung San Suu Kyi geputscht. Die 75-Jährige hatte die Parlamentswahl im November mit klarem Vorsprung gewonnen. Seit dem Umsturz hatte es immer wieder Massenproteste in Myanmar gegeben. Die Demonstranten fordern die Freilassung der festgesetzten Regierungschefin und die Wiedereinsetzung ihrer zivilen Regierung. Das Militär hat zuletzt mit zunehmender Härte gegen die Widerstandsbewegung durchgegriffen.

          Der von der Militärjunta eingesetzte neue Chef der Wahlkommission in Myanmar hat unterdessen das Ergebnis der Parlamentswahl vom November für ungültig erklärt. Thein Soe habe die Entscheidung am Freitag bei einem Treffen mit politischen Parteien des südostasiatischen Landes mitgeteilt, berichtete die Zeitung „The Irrawaddy“. Der Schritt der Wahlkommission heizte die Proteste im früheren Birma erneut an.

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