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Piraterie : Deutscher Frachter „Patriot“ wieder frei

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Der Ende April gekaperte deutsche Getreidefrachter „Patriot“ ist nicht mehr in Piratenhand. Damit halten Seeräuber jetzt nur noch ein deutsches Schiff in ihrer Gewalt - die „Hansa Stavanger“.

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          Der Ende April gekaperte deutsche Getreidefrachter „Patriot“ ist nicht mehr in Piratenhand. „Wir können bestätigen, dass das Schiff frei ist“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Dienstagabend. Damit halten Piraten nur noch ein deutsches Schiff in ihrer Gewalt: Die „Hansa Stavanger“ hat unter anderem fünf Bundesbürger an Bord. Über das Schicksal und den Aufenthaltsort der Geiseln ist derzeit nichts bekannt.

          Piraten hatten den 31.000 Tonnen schweren Frachter „Patriot“ vor einem Monat im Golf von Aden etwa 300 Kilometer südöstlich der jemenitischen Küstenstadt Mukalla überfallen. Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter einer Hamburger Reederei sei bereits Freitag freigekommen, hieß es. An Bord befanden sich keine Deutschen. Über mögliche Lösegeldzahlungen und die Umstände der Befreiung machte der Sprecher keine Angaben.

          Seit Monaten versucht die internationale Gemeinschaft der steigenden Zahl von Piratenüberfällen am Horn von Afrika Herr zu werden. Somalia hat keine Küstenwache und ist seit 19 Jahren ohne eine funktionierende Regierung. Auch Kriegsschiffe, die im Golf von Aden patrouillieren, konnten die Piraten bisher nicht abschrecken.

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