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Personalausfälle in England : Britische Regierung lockert Quarantäne-Regeln

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Nach Kontakt mit dem an Covid-19 erkranktem Gesundheitsminister: Auch der britische Premierminister Boris Johnson wollte sich zunächst täglich testen lassen, statt in Quarantäne zu gehen. Bild: dpa

Zugführer, Grenzbeamte und Feuerwehrleute in England, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, müssen sich nun täglich testen lassen, statt in Quarantäne zu gehen. Die britische Regierung sieht sich dazu wegen massiver Personalausfälle gezwungen.

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          Wegen massiver Personalausfälle in vielen Bereichen hat die britische Regierung die Corona-Quarantäne-Regeln für weitere Berufsgruppen gelockert. So dürfen in England auch Zugführer, Grenzbeamte und Feuerwehrleute, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, sich nun täglich testen, statt in Quarantäne zu gehen. Dies gab die Regierung am Samstag bekannt. Zunächst hatten diese Sonderregeln nur für Beschäftigte des Gesundheitsdienstes und später auch für Beschäftigte der Lebensmittelversorgung gegolten.

          Weil in Großbritannien derzeit so viele mit dem Coronavirus infiziert sind und noch deutlich mehr Menschen mit diesen in Kontakt gekommen sind, hapert es an vielen Stellen des öffentlichen Lebens: Züge fallen aus, Supermarktregale bleiben zeitweise leer und Mülltonnen werden nicht geleert. Millionen Briten müssen sich zu Hause isolieren. Mitte August sollen die Quarantäne-Regeln in England für alle vollständig Geimpften gelockert werden.

          Die Sieben-Tage-Inzidenz im Vereinigten Königreich liegt derzeit bei 456 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Stand: 24. Juli). Trotzdem gelten in England seit dieser Woche kaum noch Corona-Beschränkungen – Abstand und Maske sind an vielen Orten freiwillig, auch Clubs haben wieder geöffnet. Schottland, Wales und Nordirland machen ihre eigenen Maßnahmen und sind vorsichtiger.

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