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Empörung über Pegasus-Programm : Israel prüft Vorwürfe gegen NSO Group

Das Gebäude der NSO Group am 28. August 2016 in Herzliya Bild: AFP

Der Pegasus-Hersteller NSO bestreitet, den französischen Präsidenten Macron belauscht zu haben. In Israel scheint man die jüngsten Enthüllungen dennoch sehr ernst zu nehmen und hat bereits eine interne Untersuchung eingeleitet.

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          Die marokkanische Regierung und die israelische NSO Group sind empört. In Rabat will man juristisch gegen die „kategorisch falschen“ Berichte vorgehen, wonach der französische Präsident Macron und andere Politiker mit der israelischen Pegasus-Software ausgespäht wurden. „Ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen, dass Präsident Macron kein Ziel war“, sagte ein NSO-Mitarbeiter im israelischen Fernsehen.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Hans-Christian Rößler
          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          Obwohl schon früher ähnliche Spionagevorwürfe gegen NSO erhoben worden waren, scheint man in Israel die jüngsten Enthüllungen dieses Mal sehr ernst zu nehmen. Laut Presseberichten hat bereits eine interne Untersuchung begonnen, an der auch das Verteidigungsministerium und die Geheimdienste beteiligt sein sollen. Federführend ist der Nationale Sicherheitsrat, den Ministerpräsident Naftali Bennett leitet.

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