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Paris, Madrid, Rom und London : Wie Corona Regionen und Hauptstädte entzweit

Pendler sitzen mit Mund-Nase-Masken am 15. Oktober in einem Bus in Paris Bild: AP

Nicht nur in Deutschland wird darüber gestritten, wie viel Einheitlichkeit in der Corona-Pandemie landesweit nötig ist. Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien gehen dabei ganz unterschiedliche Wege.

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          Eine Lektion aus der ersten Corona-Welle im Frühjahr sollte in Frankreich sein: weniger Zentralismus. In einer Fernsehansprache am 14. Juni sagte Präsident Emmanuel Macron, es könne nicht immer alles in Paris entschieden werden. Die Kommunikation zwischen Regierung und lokalen Entscheidungsträgern solle verbessert, Präfekte und Bürgermeister sollten aufgewertet werden.

          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.
          Hans-Christian Rößler
          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.
          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.
          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Doch als die Infektionszahlen nach dem Sommer wieder zu steigen begannen, entschied Macron über die Ausgangssperren in neun französischen Großstädten ohne vorherige Abstimmung mit den betroffenen Bürgermeistern. Schwierige Entscheidungen müssten eben in der Hauptstadt getroffen werden, erläuterte Premierminister Jean Castex.

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