Paraguay :
Der sanfte Putsch

Von
Josef Oehrlein
Lesezeit:
„Nein zum Putsch, Ja zur Demokratie“, steht an der Wand in Paraguays Hauptstadt

Die lateinamerikanische Tradition, unbequem oder lästig gewordene Präsidenten aus dem Amt zu treiben, lebt noch immer fort, wie der Fall Lugo in Paraguay zeigt. Nur die Methoden sind etwas subtiler geworden.

In Lateinamerika hat das Modell des klassischen Militärputschs ausgedient, seit alle Staaten wieder Demokratien sind. Dennoch hat gut ein Dutzend regulär gewählter Präsidenten ihre Amtszeit nicht zu Ende bringen können. Manche haben durch eigenes Verschulden ihren vorzeitigen Abgang provoziert. Die meisten sind auf Druck gegnerischer politischer Kräfte aus dem Amt getrieben worden. Einige kamen dem durch Rücktritt zuvor. Die Methoden, mit denen der Sturz betrieben wurde, sind indes subtiler geworden. Es soll zumindest der Anschein erweckt werden, dass alles mit rechten demokratischen Dingen zugegangen sei.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Stadtbaurätin / Stadtbaurat (w/m/d)
Stadt Buchholz in der Nordheide
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Geschäftsführung Operations / Produktion (m/w/d)
über Rochus Mummert Executive Consultants GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leiter Rechnungswesen und Projekte (m/w/d)
über Fricke Finance & Legal
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
V-Check
Vermeiden Sie teure Fehler bei Immobilien - E-Book „Checklisten Immobilien“
feinschmecker
Ein Lugana der Extraklasse mit französischem Weinglas