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Waffenhilfe für Kiew : Welche Panzer die Ukraine braucht – und welche nicht

Ausgeschaltet: Ein T-72-Panzer der russischen Streitkräfte wurde nahe Kiew bombardiert. Die Schwachstelle ist der Turm. Bild: Getty

Kiew bekommt alte sowjetische T-72-Panzer von seinen Verbündeten geschenkt. Gerade mit denen macht Russland aber schlechte Erfahrungen. Westliche Modelle wären klar überlegen.

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          Turmwerfen heißt die neue Disziplin, auf Englisch Turret Toss. Auf Twitter lassen sich unter diesem Stichwort Hunderte Videos finden. Sie zeigen Panzer, deren Turm nach einem Treffer mit Panzerabwehrwaffen in einem Feuerball explodiert. Manchmal wird die Turmhaube vierzig Meter hochgeschleudert, manchmal landet sie Dutzende Me­ter neben dem ausgebrannten Fahrzeug.

          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Meistens ist das die Variante von T-64 oder T-72 Panzern, die sowohl die russischen als auch die ukrainischen Streitkräfte einsetzen. Die Zahl steht für das Jahr, in dem die Serienfertigung begann. Der T-72 wurde immer wieder modernisiert und so oft gebaut wie kein anderer Panzer. Auf der Höhe der Zeit ist er aber schon lange nicht mehr, und im Ukrainekrieg erweisen sich einstige Stärken als Schwächen.

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