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„Sohn eines Hundes“ : Abbas beschimpft amerikanischen Botschafter

  • Aktualisiert am

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (hier im Januar in Ramallah) sorgt im Verhältnis zu Amerika mit seiner Verbal-Attacke für weitere Spannungen. Bild: AP

Das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und den Palästinensern ist ohnehin angespannt. Doch nun löst deren Präsident Abbas einen handfesten Eklat aus.

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          Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat mit einer wütenden Attacke gegen den amerikanischen Botschafter in Israel einen Eklat im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten ausgelöst. Abbas beschimpfte Botschafter David Friedman am Montag in einer Rede in Ramallah als „Siedler“ und „Sohn eines Hundes“. Friedman ist seit Jahren ein Befürworter des Ausbaus jüdischer Siedlungen im von Israel besetzten Westjordanland.

          Abbas’ Äußerungen verschärften die ohnehin bereits starken Spannungen im Verhältnis seiner Regierung zu Washington. Das Weiße Haus verwahrte sich gegen die Attacken des Palästinenserpräsidenten. Die Zeit für Abbas sei gekommen, sich „zwischen hasserfüllter Rhetorik und konkreten und praktischen Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse seines Volkes“ zu entscheiden, erklärte der Trump-Berater Jason Greenblatt.

          Er betonte, dass die amerikanische Regierung ungeachtet der rhetorischen Eskalation weiter daran arbeite, ihren Friedensplan für Israelis und Palästinenser fertigzustellen.

          Die Friedensbemühungen der Vereinigten Staaten sind allerdings ohnehin bereits durch die im Dezember von Präsident Donald Trump verkündete Entscheidung belastet, Jerusalem als Hauptstadt des israelischen Staates anzuerkennen und die Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Die Botschaft soll zum bevorstehenden 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung im Mai umziehen.

          Die Palästinenser betrachten den Ostteil der Stadt als Hauptstadt ihres angestrebten eigenen Staates und sind deshalb über Trumps Entscheidung empört. Internationaler Konsens war bisher, dass der Status von Jerusalem erst in einem Friedensabkommen mit den Palästinensern festgelegt werden soll.

          Friedman hat zudem seit seiner Entsendung nach Israel im vergangenen Jahr die Palästinenser mit diversen Bemerkungen provoziert. So sprach er etwa von einer „vorgeblichen“ israelischen Besetzung der Palästinensergebiete oder behauptete, dass Israel „nur zwei Prozent des Westjordanlands“ besetzt halte.

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