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Pakistan : Washington setzt Kopfgeld auf mutmaßlichen Mumbai-Attentäter aus

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Hafiz Mohammad Saeed (Aufnahme von 2011) Bild: AFP

Fast dreieinhalb Jahre nach der Terrorserie im indischen Mumbai mit mehr als 160 Toten hat Amerika ein Kopfgeld auf den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge ausgesetzt. Für die Ergreifung von Hafiz Mohammad Saeed gibt es eine Belohnung von 10 Millionen Dollar.

          Die Vereinigten Staaten haben eine Belohnung von zehn Millionen Dollar für die Ergreifung des mutmaßlichen Drahtziehers der Anschläge im indischen Mumbai vor knapp vier Jahren ausgesetzt. Der 61 Jahre alte pakistanische Islamist Hafiz Mohammad Saeed ist damit einer von vier Terrorverdächtigen, die von Washington mit Hilfe einer solchen Summe gesucht werden. Saeed ist der Gründer der verbotenen Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba (LeT).

          Lediglich für die Ergreifung des Al-Qaida-Chefs Aiman al Sawahiri gibt es eine höhere Belohnung: 25 Millionen Dollar. Die indische Regierung begrüßte die amerikanische Initiative. Die Vereinigten Staaten verstünden die Sicherheitsbedenken seines Landes, sagte Außenminister S.M. Krishna.

          In Mumbai (dem früheren Bombay) töteten im November 2008 zehn Attentäter aus Pakistan 166 Menschen, darunter sechs Bürger der Vereinigten Staaten. Indien macht Lashkar-e-Taiba für die Angriffe 2008 verantwortlich. Saeed wurde erst 2010 aus pakistanischer Haft entlassen und leitet eine islamische Wohltätigkeitseinrichtung, die nach Ansicht der Vereinten Nationen Teil einer Extremistenorganisation ist. Vergangene Woche gelang es Saeed der Polizei zu entkommen und auf einer anti-amerikanischen Kundgebung in Islamabad zu sprechen.

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