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Pakistan : Dutzende Tote bei Anschlag auf Moschee

  • Aktualisiert am

Ein Pakistaner trauert um seinen bei dem Selbstmordanschlag getöteten Sohn Bild: REUTERS

Bei einem Selbstmordanschlag in einer Moschee im Nordwesten Pakistans sind nach Regierungsangaben mindestens 50 Menschen getötet und offenbar mehr als 80 Menschen verletzt worden. Der Attentäter hatte sich in der Stadt Darra Adam Khel, südlich von Peshawar, in die Luft gesprengt.

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          Die Detonation ereignete sich in der Region Darra Adam Khel nahe den Stammesgebieten, in denen islamistische Extremisten aktiv sind. Möglicherweise galt der Anschlag einem Anti-Taliban-Aktivisten.

          Der Selbstmordattentäter zündete seine Bombe während des Freitagsgebets in einer sunnitischen Moschee, wie der örtliche Regierungsbeamte Saeed Khan sagte. Das Dach der Moschee sei eingestürzt. Der Informationsminister der Provinz, Mian Iftikhar Hussain, sagte, die Zahl der Opfer könne noch steigen. Ein Augenzeuge sagte, unter den Toten und Verletzten seien alte Menschen und Kinder.

          In den vergangenen Monaten waren Moscheen und Heiligtümer in Pakistan bereits häufiger Ziel von Anschlägen. In dem Land kommt es auch immer wieder zu Gewalttaten zwischen Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen des Islams.

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