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Ostersegen „Urbi et orbi“ : Papst mahnt Ende des Blutvergießens in Syrien an

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Der Stadt und dem Erdkreis: Papst Benedikt XVI. spendete in Rom den traditionellen Segen Urbi et orbi Bild: AFP

Papst Benedikt XVI. hat auf dem römischen Petersplatz seine Osterbotschaft verkündet und den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet. Mit Blick auf die Lage in Syrien forderte der Papst ein Ende des Blutvergießens.

          Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag vom Balkon des Petersdoms den traditionellen Ostersegen „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“) erteilt. Rund einhunderttausend Gläubige verfolgten bei schönem Frühlingswetter die Zeremonie auf dem Petersplatz in Rom. Dabei rief das Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer Überwindung des Konflikts in Syrien auf. Vor dem Segen hatte Benedikt XVI. die Ostermesse geleitet.

          Das „Blutvergießen“ in Syrien müsse ein Ende finden, forderte der Papst. „Unverzüglich“ sollten die Konfliktbeteiligten „den Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung“ beschreiten. Der Papst erteilte in dutzenden Sprachen den Ostersegen, die Zeremonie wurde live in zahlreiche Länder übertragen.

          Am Samstagabend hatte Benedikt gemeinsam mit tausenden Gläubigen im Dom die Osternacht gefeiert. Dabei wird das Osterlicht in der Vorhalle entzündet, und der Papst bringt es in die dunkle Kirche. Die Kerze stellt die von den Christen weltweit gefeierte Auferstehung Jesu dar. Am Karfreitag hatte der Papst am Kolosseum den Kreuzweg gebetet und in einer Ansprache Familien in Not Mut zugesprochen.
           

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