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Osterbotschaft : Blut und Leid in Syrien

  • -Aktualisiert am

„Wie viel Blut wurde bereits vergossen!“ Papst Franziskus’ Friedensaufruf an die syrische Führung und die Aufständischen wird ungehört verhallen. Gegenwärtig kann man sich einen Dialog nicht vorstellen.

          „Wie viel Blut wurde bereits vergossen!“ Groß ist die Trauer, die in den Worten des Papstes liegt. Franziskus selbst scheint zu ahnen, dass seine Trauer um die vielen zehntausend Menschen, die in Syrien bislang den Tod gefunden haben, nicht so bald enden wird. Denn auf seine Frage, wie viel die Menschen noch werden leiden müssen, bevor für den syrischen Bürgerkrieg eine politische Lösung gefunden wird, gibt es im Moment keine Antwort, die Hoffnung machte. Die österliche Botschaft verhallt ungehört angesichts einer Wirklichkeit, bei der es nur noch um Vernichtung, Rache und Zerstörung geht.

          Vermutlich wird es eine politische Lösung - wie immer die dann aussähe - erst geben, wenn diese Vernichtungs- und Zerstörungswut erloschen sind. Unter den gegenwärtigen Umständen kann man sich einen Dialog zwischen dem Assad-Regime und den Aufständischen nicht vorstellen. Mit erschreckender Rücksichtslosigkeit geht Assad gegen Zivilisten vor, brutal sind die Aufständischen, bei denen Dschihadisten militärisch mehr und mehr das Sagen haben. Vielleicht steht dem Land das Schlimmste noch bevor.

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