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Flucht aus Afghanistan : „Dort ist die Hölle und hier das Paradies“

Hunderte Afghanen belagern den Flug­hafen von Kabul in der Hoffnung auf ­Rettung, hier zu sehen in Form eines Flugzeugs der amerikanischen ­Luftwaffe. Bild: AP

Die Chance für die noch in Kabul ausharrenden Ortskräfte auf ein Leben in Sicherheit sinkt immer weiter. Dies ist die Geschichte von zwei Männern: Einer hat es ins Flugzeug geschafft, der andere nicht.

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          Als Erstes ging Zalmai Ahmadi in den Karstadt und kaufte sich eine Jeans. Er brauchte ja etwas zum Anziehen. Mit seiner Frau und den vier Kindern war er mit nichts als den Klamotten am Leib aus Kabul gekommen. In der Maschine der Bundeswehr weinten die Geretteten vor Erleichterung. Und auch auf den kalten Fliesen der Flughafenhalle in Usbekistan waren sie glücklich, im Flugzeug nach Frankfurt, im Bus nach Hamburg.

          Livia Gerster
          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Sie lebten von trockenen Keksen, Wasser aus Plastikflaschen und dem unbeschreiblichen Gefühl von Freiheit. Die Kinder staunten über die grünen Wiesen, bei jedem Halt rannten sie aufgeregt um den Bus herum und atmeten die kühle, deutsche Luft ein.

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