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Militär droht IS-Kämpfern : Schuss ins Gesicht oder mit Schaufel erschlagen

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Archivbild vom September 2017: Ein Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien. Bild: AP

Ein amerikanischer Oberstabsfeldwebel sorgt für Aufregung: Er droht Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit grausamem Tod – in amerikanischem Gewahrsam.

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          Mit der Forderung, Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), die sich nicht ergeben, sollten mit einem Kopfschuss getötet oder mit einer Schaufel erschlagen werden, hat ein amerikanischer Militär für Aufsehen gesorgt. Oberstabsfeldwebel John Troxell, der zum Beraterstab von Generalstabschef Joe Dunford gehört, schrieb am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter, die Kämpfer der Dschihadistenmiliz müssten „verstehen, dass sie zwei Optionen haben, wenn sie uns gegenüber stehen: sich ergeben oder sterben.“

          „Wenn sie sich ergeben, werden wir sie sicher in ihre Zelle in einer Haftanstalt bringen, ihnen Essen geben, eine Liege und ein ordentliches Verfahren“, schrieb Troxell in einem ausführlicheren Eintrag auf Facebook.

          „ABER wenn sie sich dagegen entscheiden, sich zu ergeben, werden wir sie mit extremem Schaden töten, ob durch die Hilfe von Sicherheitskräften, durch den Abwurf von Bomben auf sie, Schüsse ins Gesicht oder indem wir sie mit unserer Grabausrüstung tot schlagen“, drohte Troxell den Dschihadisten. Dem Eintrag fügte er das Foto eines amerikanischen Soldaten mit einer Schaufel bei sowie eine Grafik, die darstellt, wie ein Mensch mit einer Schaufel getötet werden kann.

          Der Eintrag stieß auf ein reges Echo. Bis Mittwochabend (Ortszeit) wurde er bei Facebook mehr als 1500 Mal geteilt. In Kommentaren wurden Kritik und Empörung geäußert, zumeist erhielt Troxell aber Zustimmung. Dies sei „genau die Botschaft, die Soldaten brauchen und sehr gerne hören“, schrieb ein Nutzer.

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