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Gipfeltreffen in Den Haag : Bodyguard Obamas nach Saufgelage suspendiert

  • Aktualisiert am

„In the line of fire“: Agenten des Secret Service bewachen Barack Obama (hier Ende Februar in Washington) Bild: REUTERS

Drei Agenten des amerikanischen Secret Service sind nach einem Saufgelage in einer Hotellobby suspendiert worden. Eigentlich sollten sie Präsident Obama beschützen.

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          Drei Agenten des Secret Service, die mit der Absicherung des Besuchs des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in den Niederlanden betraut waren, sind laut einem Zeitungsbericht nach einem Saufgelage nach Hause geschickt worden.

          Einer der Männer sei betrunken und bewusstlos in einer Hotellobby in Amsterdam gefunden worden, berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf informierte Kreise. Ein Sprecher des Secret Service bestätigte der Zeitung, dass drei Agenten „aus Disziplinargründen“ nach Hause geschickt und vom Dienst suspendiert worden seien. Mehr wollte er nicht sagen.

          Im April 2012 hatten Mitglieder des Secret Service im kolumbianischen Cartagena für Schlagzeilen gesorgt, weil sie angeblich Prostituierte in ihr Hotel eingeladen hatten, während sie eigentlich die Teilnahme Obamas an einem Gipfeltreffen vorbereiten sollten.

          Die Untersuchungen des Heimatschutz- und des Haushaltsausschusses sowie Recherchen verschiedener Medien hatten damals ergeben, dass die Vorauskommandos des Secret Service und des Pentagons rund eine Woche vor dem Eintreffen der amerikanischen Staats- und Regierungschefs in Cartagena nach Dienstschluss tüchtig „Dampf abgelassen“ hatten.

          Wegen der nicht nur peinlichen, sondern wohl auch gefährlichen Vorfälle wurden damals drei Mitarbeiter des Secret Service vom Dienst entfernt. Weitere acht Beamte sowie zehn Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums waren vorübergehend vom Dienst suspendiert.

          Der Secret Service ist für den Schutz des Präsidenten und seiner Familie sowie anderer ranghoher Politiker verantwortlich, das Pentagon unterstützt den Dienst mit Fachleuten für Sprengstoffe und auch mit Elitesoldaten.

          In einschlägigen Bars hielten die Sicherheitsleute damals nicht nur Trinkgelage ab, sondern ließen sich mit mindestens 21 Prostituierten beziehungsweise Escort-Damen ein, die sie in das luxuriöse Strandhotel „Caribe“ eingeladen hatten, in dem sie auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler abgestiegen waren.

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