https://www.faz.net/-gpf-9ab6u

Koreanische Halbinsel : Nordkoreanischer Offizier in den Süden übergelaufen

  • Aktualisiert am

Ein Soldat der südkoreanischen Marine blickt durch ein Fernglas in Richtung Nordkorea. Bild: dpa

Zum ersten Mal seit zehn Jahren hat sich offenbar ein Offizier der nordkoreanischen Armee nach Südkorea abgesetzt. Er war Medienberichten zufolge mit einem Zivilisten in einem Boot unterwegs.

          1 Min.

          Ein nordkoreanischer Militäroffizier hat sich nach südkoreanischen Angaben in das Nachbarland abgesetzt. Der Mann sei in einem kleinen Boot über das Gelbe Meer nach Südkorea gelangt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Regierungskreise. An Bord des Bootes sei auch ein Zivilist gewesen. Ein Vertreter der Küstenwache sagte, die zuständigen Behörden untersuchten den Fall.

          Yonhap zitierte seine Quelle mit den Worten, das „kleine Boot“ mit den Nordkoreanern sei „in den Gewässern vor der Insel Baengnyeong gesichtet worden“, nahe der innerkoreanischen Grenze. „Sie haben den Willen bekundet, überzulaufen.“ Den Angaben zufolge hat der Offizier den Rang eines Majors.

          Er ist der 14. Offizier der nordkoreanischen Armee seit dem Jahr 2000, der sich in den Süden absetzte und laut dem Sender YTN der erste seit dem Jahr 2008. Im November war ein einfacher nordkoreanischer Soldat über die schwer bewachte Grenze in den Süden geflohen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Seit September 2017 gilt das WLTP, ein weltweit harmonisiertes Prüfprogramm. Hier eine Abgasprüfung beim TÜV Rheinland.

          Das Grenzwert-Drama : 95 Gramm

          Von 2020 an dürfen Neufahrzeuge in Europa im Schnitt nur noch vier Liter Benzin oder dreieinhalb Liter Diesel verbrauchen. Wie es zu einem Grenzwert kam, der die Grenzen der Physik sprengt.
          Motorrad-Taxi in der Hauptstadt Yaounde

          Bevölkerungswachstum in Afrika : Kinder als Altersvorsorge

          Kamerun gilt als „Afrika im Kleinen“. Dort lässt sich beobachten, weshalb die Bevölkerung des Kontinents so schnell wächst. Der Gefahren dieser Entwicklung ist sich kaum jemand bewusst.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.