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Nordkorea-Vermittler Nowak : „Wo Kim auftaucht, wird er wie ein Popstar gefeiert“

Spontanbesuch oder doch nicht spontan? Kim Jong-un und Donald Trump in Panmunjom in der Demilitarisierten Zone. Bild: AP

Wolfgang Nowak, früherer Planungschef unter Kanzler Schröder, hat direkten Zugang zu Nordkoreas Regierung. Ein Gespräch über das angeblich spontane Treffen von Kim und Trump, Kims Pläne – und die Gefahr, sich instrumentalisieren zu lassen.

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          Herr Nowak, waren Sie überrascht, dass sich Kim Jong-un auf Donald Trumps kurzfristige Twitter-Einladung einließ und den Amerikaner am Wochenende in Panmunjom getroffen hat?

          Martin Benninghoff
          Andreas Ross

          Verantwortlicher Redakteur für Politik Online und stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Nachrichten.

          Etwa zehn Tage vor dem Treffen wusste ich davon. Aber wer die Unberechenbarkeits-Diplomatie Trumps kennt, bleibt bis zuletzt skeptisch. Insofern war ich dann doch positiv überrascht.

          Das Gespräch war also nicht durch eine spontane Twitter-Einladung durch Trump initiiert?

          Nein, das halte ich für einen Trumpismus.

          Haben Sie schon mit Ihren Gesprächspartnern in der Staatsführung darüber sprechen können, wie sie das jüngste Treffen bewerten?

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