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Nordkoreas Raketentests : Kim in der Sackgasse

Ja, wo fliegen sie denn? Nordkoreas Diktator Kim Jong-un beobachtet eine Artillerie-Schießübung seiner Armee. Bild: dpa

Nordkorea feuert weiter Raketen ab. Doch kaum jemand schaut in der Corona-Krise hin. Selbst Donald Trump hat anderes zu tun. Fällt Kim Jong-un noch eine andere Strategie ein, um für sein Land Verbesserungen zu erzielen?

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          Die Corona-Pandemie hat alle Gewissheiten vorläufig beendet. Zu diesen gehörte es, dass nordkoreanische Raketentests international großes Aufsehen erregten, dass die einen gegen den Verstoß gegen UN-Resolutionen protestierten, die anderen zum Dialog mit dem Regime in Pjöngjang aufriefen. Auf jeden Fall konnte Staatsführer Kim Jong-un sicher sein, dass man ihn und sein Land beachtete.

          Peter Sturm
          Redakteur in der Politik, zuständig für „Politische Bücher“.

          Nordkorea feuert zwar weiter Raketen ins Meer östlich der koreanischen Halbinsel. Aber außerhalb Südkoreas schaut zur Zeit kaum jemand mehr hin. Das zeigt wieder einmal, dass das Regime in Pjöngjang sich schwer tut damit, sich auf veränderte Gegebenheiten einzustellen.

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