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Atomgespräche : Kim zeigt Amerika die kalte Schulter

Aufgenommen angeblich am 2. Juli: Kim Jong-un bei einer Tagung des Politbüros der Partei. Bild: Reuters

Amerikas Sonderbeauftragter ist in Seoul. Aber Nordkorea will mit Washington zur Zeit nicht reden. Und schon gar nicht will Pjöngjang, dass der Süden als Vermittler auftritt. Die innerkoreanischen Beziehungen sind sehr schlecht.

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          Im amerikanischen Wahlkampf spielt Nordkorea so gut wie keine Rolle, obwohl Donald Trump bei sich bietender Gelegenheit gerne einige freundliche Worte über den nordkoreanischen Staatsführer Kim Jong-un verliert. Mit diesem verstehe er sich persönlich sehr gut, sagt Trump. Das angeblich gute Verhältnis der beiden hat in der Sache, der atomaren Abrüstung Nordkoreas, allerdings noch zu nichts geführt.

          Peter Sturm

          Redakteur in der Politik, zuständig für „Politische Bücher“.

          Trumps Sonderbeauftragter für diese Fragen, Stephen Biegun, ist am Dienstag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul eingetroffen, um mit der Regierung von Präsident Moon Jae-in über dessen schwierigen Nachbarn zu reden. Von dort kam freilich schon vor Bieguns Landung die Botschaft, Nordkorea habe zurzeit kein Interesse an direkten Verhandlungen mit den Amerikanern. In Seoul spricht Biegun nicht nur über das Atomproblem, sondern auch über die innerkoreanischen Beziehungen.

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