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Trump-Kim-Deal : Nordkorea führt im Korea-Krieg gefallene amerikanische Soldaten zurück

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Zuletzt wurden 2007 die Überreste von sechs im Korea-Krieg getöteten Soldaten aus Nordkorea an die Vereinigten Staaten übergeben. Bild: AP

Die amerikanischen Luftwaffe hat sterbliche Überreste von amerikanischen Soldaten, die während des Korea-Krieges getötet worden waren, nach Südkorea überführt. Kim Jong-un hatte das beim Treffen mit Donald Trump zugesagt.

          Nordkorea hat nach amerikanischen Angaben mit der Rückführung der sterblichen Überreste von im Korea-Krieg (1950-1953) getöteten amerikanischen Soldaten an die Vereinigten Staaten begonnen. Eine Maschine der amerikanischen Luftwaffe habe Nordkorea mit den sterblichen Überresten der Soldaten verlassen, teilte das Weiße Haus am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

          Die Maschine hob demnach im nordkoreanischen Wonsan ab. Die sterblichen Überreste der Soldaten sollten demnach zur amerikanischen Luftwaffenbasis Osan in Südkorea gebracht werden. Im Fernsehen war später zu sehen, dass die Maschine auf dem Stützpunkt in Südkorea landete. Zu sehen waren auch amerikanische Soldaten, die sich für eine Zeremonie aufreihten.

          Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hatte die Übergabe bei seinem Gipfeltreffen mit dem amerikanischen Präsident Donald Trump im Juni in Singapur zugesagt. Im Korea-Krieg waren mehr als 35.000 amerikanische Soldaten getötet worden. 7700 gelten nach Angaben des Pentagon noch als vermisst, darunter allein 5300 in Nordkorea. Nordkorea hatte demnach in Aussicht gestellt, die sterblichen Überreste von 200 amerikanischen Soldaten übergeben zu können.

          Von 1996 bis 2005 hatten Suchteams der Vereinigten Staaten gemeinsam mit Nordkorea die Überreste von 229 amerikanischen Soldaten sichergestellt. Zuletzt hatte Nordkorea 2007 auf Vermittlung des ehemaligen amerikanischen Botschafters in Mexiko, Bill Richardson, die Gebeine von sechs Amerikanern rückgeführt.

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