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Beleidigungen aus Fernost : Nordkorea beschimpft Biden als „tollwütigen Hund“

  • Aktualisiert am

Joe Biden mit Redemanuskript im November in Los Angeles. Bild: AP

Nordkoreas Staatsmedien fordern, „tollwütige Hunde“ wie Joe Biden müssten „mit einem Stock zu Tode geprügelt werden“ und sprechen ihm das Menschsein ab. Biden hatte das Regime in Pjöngjang wiederholt scharf kritisiert.

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          Nordkoreas Staatsmedien greifen den amerikanischen Präsidentschaftsbewerber und früheren Vizepräsidenten Joe Biden weiter scharf an. In einem am Donnerstagabend veröffentlichten Kommentar beschimpfte die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA, die auch als Sprachrohr der Führung in Pjöngjang fungiert, den Demokraten Biden als „tollwütigen Hund“. Biden hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un schon mehrmals stark kritisiert und ihn unter anderem als Tyrannen bezeichnet. Auch kritisierte Biden die Art der Annäherung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump an Pjöngjang.

          „Tollwütige Hunde“ wie Biden müssten „mit einem Stock zu Tode geprügelt werden“, hieß es bei KCNA. Ihm gehe die „elementare Erscheinung als Mensch“ ab. Die Agentur griff damit abermals Beschimpfungen auf, die Nordkorea bereits im Mai veröffentlicht hatte. Biden hatte zuvor Trump vorgeworfen, sich bei „Diktatoren und Tyrannen“ wie Kim anzubiedern.

          Trump und Kim hatten sich bisher dreimal getroffen, darunter zu Gipfeln im Juni 2018 in Singapur und im Februar dieses Jahres in Vietnam sowie Ende Juni zu einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze. Beim ersten Gipfel hatten sich beide darauf geeinigt, auf eine komplette atomare Abrüstung der koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten. Das Folge-Gipfeltreffen in Hanoi war allerdings ergebnislos zu Ende gegangen. Trump bezeichnet Kim als einen Freund.

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