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Nigeria : Gefechte mit Boko Haram

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Ein Religionskrieg? Niedergebrannte Häuser in Plateau State kurz vor Neujahr Bild: dpa

Nigerianische Sicherheitskräfte sind gegen Stellungen der Islamisten von Boko Haram in Maiduguri vorgegangen. Dabei wurden 13 Kämpfer der Gruppe und ein Soldat getötet.

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          Bei Gefechten zwischen Regierungseinheiten und Extremisten der Islamistenorganisation Boko Haram sind in Nigeria mindestens 14 Menschen getötet worden. Wie ein Armeesprecher mitteilte, ging die Spezialeinheit Joint Task Force (JTF) am Dienstag in der Hochburg von Boko Haram, der nordöstlich gelegenen Stadt Maiduguri, gegen die Islamisten vor. Dabei seien 13 Kämpfer der Gruppe und ein Soldat getötet worden.

          Nach Angaben des Sprechers wurden zudem zwei Soldaten verletzt. Der Armeeeinsatz im Bundesstaat Borno gehe weiter, um geflohene Boko-Haram-Mitglieder zu fassen und weitere Waffen zu beschlagnahmen. Am Freitag voriger Woche war in der Stadt Musari in Borno 15 Christen die Kehle durchschnitten worden. Die JTF der nigerianischen Armee ist in mehreren Städten im Norden des Landes gegen Boko Haram im Einsatz. Ihr wurde mehrfach vorgeworfen, sich bei Vergeltungsaktionen an unbeteiligten Zivilisten gerächt zu haben.

          Seit 2009 wurden bei den Kämpfen zwischen der islamistischen Gruppe und den nigerianischen Sicherheitskräften Schätzungen zufolge rund 3000 Menschen getötet.

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