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Thunberg beim UN-Klimagipfel : „Uns kann niemand stoppen“

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„Wir jungen Leute sind geeint“: Greta Thunberg während ihrer Ansprache in New York. Bild: EPA

Einen Tag nach den weltweiten Klimaprotesten wendet sich Greta Thunberg an die vor allem jungen Teilnehmer in New York – und gibt sich kämpferisch.

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          Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat nach den weltweiten Klimaprotesten vor den Vereinten Nationen den Kampf gegen den Klimawandel beschworen. „Gestern sind Millionen Menschen rund um den Globus marschiert und haben wirkliche Klimamaßnahmen verlangt, vor allem junge Leute“, sagte die 16-Jährige am Samstag in einer kurzen Ansprache beim UN-Jugendklimagipfel in New York. „Wir haben gezeigt, dass wir geeint sind und dass uns junge Leute niemand stoppen kann.“

          Ach der 19 Jahre alte Klimaaktivist Bruno Rodríguez kam zu Wort. „Das Klima und die ökologische Krise sind die politische Krise unserer Epoche“, sagte der Argentinier. Junge Leute würden von den Politikern oft vertröstet, doch die Jugendlichen wollten „nicht passiv abwarten“. „Die Zeit ist gekommen, dass wir Anführer werden“, sagte Rodríguez.

          Offiziellen Angaben zufolge wurden bei dem Treffen, das dem Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs am Montag vorgeschaltet ist, etwa 700 Teilnehmer erwartet. Bei der Veranstaltung sollen die Jungdelegierten Vorschläge für den Kampf gegen den Klimawandel erarbeiten. Die entwickelten Maßnahmen sollen den Staats- und Regierungschefs unterbreitet werden. Auch UN-Generalsekretär António Guterres war bei dem Jugendgipfel dabei – vor allem als Zuhörer.

          „Viel reden und nicht genug zuhören“

          Trotzdem aber hielt auch Guterres eine Ansprache: „Das ist eines der Probleme der weltweiten Anführer: dass sie zu viel reden und nicht genug zuhören“, sagte er. Noch vor einigen Jahren habe er sich entmutigt gefühlt angesichts des voranschreitenden Klimawandels und der mangelhaften Handlungen der Politiker. „Und plötzlich habe ich gespürt, dass da ein neuer Impuls war, der zunahm. Und der kam zu einem großen Teil von der Jugendbewegung“, so Guterres.

          Mittlerweile gebe es einen Wandel und Umdenken in der Politik, aber es müsse noch mehr getan werden, um das Rennen in der Klimakrise nicht zu verlieren. Einige Leute hätten ihn gewarnt, vorsichtig mit der Unterstützung der jungen Aktivisten zu sein. „Ich bin aber überhaupt nicht vorsichtig, ich ermutige euch, weiterzumachen.“ Seine eigene Generation müsse für ihren Umgang hinsichtlich des Klimas zur Rechenschaft gezogen werden.

          Der Gipfel fand einen Tag nach den weltweiten Klimastreiks statt, bei denen Greta Thunberg am Freitag vor Zehntausenden Menschen in New York gesprochen hatte. An den Protesten hatten Hunderttausende Menschen in Dutzenden Ländern teilgenommen.

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