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Ambitionierte Impfquote : Neuseelands Ziel sind 90 Prozent

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern am Freitag in Wellington Bild: AP

Neuseelands Premierministerin knüpft die Rückgewinnung von Freiheiten an eine hohe Impfquote. „Lassen Sie sich impfen!“, ruft Jacinda Ardern ihren Landsleuten zu. Der Opposition geht alles zu langsam.

          2 Min.

          Jacinda Ardern stellte der Presse gerade einen neuen Plan für den Kampf gegen das Coronavirus vor, als der Saal von einem Erdbeben erschüttert wurde. Die 41 Jahre alte neuseeländische Premierministerin zuckte auf, griff mit der Hand ans Podium, wandte sich nach einer Schrecksekunde dann aber wieder der Fragestellerin zu. „Sorry, eine kleine Ablenkung“, sagte Ardern lächelnd. „Würden Sie die Frage bitte noch einmal wiederholen?“

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          Wie sich herausstellte, war ein Beben der Stärke 5,9 für die Unterbrechung verantwortlich. Passenderweise stellte Ardern gerade ein Konzept vor, das in Neuseeland auch einer kleinen Erschütterung gleichkommt. Denn es besiegelt den angekündigten Abschied von der Null-Covid-Strategie. „Die Delta-Variante hat es uns sehr schwer gemacht, unsere Strategie des Ausmerzens beizubehalten. Ihre Tentakel haben unsere Gemeinden erreicht und es schwer gemacht, sie abzuschütteln“, sagte Ardern.

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